
Gerlinde Hacker
Gerlinde Hacker ist Schriftstellerin und Performerin mit Schwerpunkt auf feministischer Literatur, gesellschaftskritischer Poetik und interdisziplinären Text-Performance-Formaten. In Gedichten, Essays, dialogischen Texten und performativen Arbeiten untersucht sie Sprache als politischen Raum und Literatur als Form demokratischer Intervention. Ihr Schreiben versteht Literatur nicht als Abbildung von Wirklichkeit, sondern als aktive Praxis, die Machtverhältnisse sichtbar macht und hegemoniale Narrative infrage stellt.
Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Lyrik, Essay, Hörspiel und Performance sowie kollektiven Schreib- und Chorformaten. Hacker entwickelt literarische Projekte an der Schnittstelle von Text, Stimme, Körper und öffentlichem Raum und ist regelmäßig mit Lesungen, Performances und Publikationen im deutschsprachigen Raum sowie international präsent. Im Hörfunk war Gerlinde Hacker mit Beiträgen und Hörspielen vertreten. Ihre interdisziplinäre Praxis umfasst zudem Ausstellungen und hybride Formate, darunter Foto-Text- und Videoarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Entwicklung kollektiver literarischer und performativer Formate wie dem AutorinnenTextChor, dem AutorinnenTheater und Co-Writing-Projekten.
Als Präsidentin der ≠igfem – Interessensgemeinschaft feministischer Autorinnen (www.igfem.at) setzt sich Gerlinde Hacker aktiv für feministische Autorinnen und deren Sichtbarkeit ein und treibt zahlreiche literarische und kulturpolitische Projekte voran. Ihr Engagement reicht von der Konzeption und Leitung von Schreibgruppen und Workshops bis hin zur Gesamtleitung des EU-Projektes Equal Pay, Equal Show, Equal Pension (www.igfem.eu).
www.gerlindehacker.com, www.hackerin.at
Bibliografie – literarische Publikationen (Auswahl)
herzgeröll – lyrische Texte, Dieter Kordik Verlag, 2015, ISBN 978-3-200-03744-1
weiwamessa – Buch, Textperformance, Fotoausstellung (mit Ines Bauer), edition ananas, 2017, ISBN 978-3-200-04981-9
blind spot – Buch, Textperformance, Fotoausstellung, Herausgeber MetzgerMensch, 2017, ISBN 978-3-200-05161-4
meine wahrheit kennt deine wirklichkeit nicht – ein dialog (mit Thomas Reinagl), 2018, ISBN 978-3-9504588-0-0
Weitere Veröffentlichungen umfassen Beiträge in Anthologien und Sammelbänden wie shortlist (2018) und störfeuer – ≠igfem Anthologie (2024) sowie die Herausgabe von WeissNet – Feministische Autorinnen (2020–2024); Publikation im Schulheft 199 „Feminismen“ 2025; eine königin gehört gehört – Text, Funkhaus Anthologie Festschrift, Verlag: IG Autorinnen und Autoren, 2018; aufgebrochen – Beitrag im Rahmen des Mölltaler Geschichten Festivals, Verlag Anton Pustet, 2018, ISBN 978-3-7025-0896-8.
Texte von Gerlinde Hacker erschienen außerdem in Literaturzeitschriften wie schreibkraft (Ausgabe zum Thema „wälzen“, 2017), Podium (Themenheft „Vergessen“, 2015) sowie in onart – Zeitschrift für sozio-ökonomische Gesellschaftspolitik, Kunst und Kultur, wo sie auch als Mitherausgeberin tätig war.

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